BruchKultur

Willkommen

Der ostbrandenburgische Verein BruchKultur wurde 2009 gegründet und hat seinen Sitz in Neuhardenberg. Bruch – steht für das unter dem Meeresspiegel gelegene Bruchland, aber auch für den Bruch mit nicht Erhaltenswertem. Kultur – steht für alles, was der Mensch selbst gestaltend hervorbringt. 

Hintergrund: Ab 1983 trafen sich zweimal jährlich, fernab vom Metropolen-Mief ca. 200 Begeisterte zum nahen Kunst- und Gedankenaustausch in Quappendorf OT Neufeld, einem kleinen Ort im Oderbruch. Dabei waren u. a. legendäre Bands und Künstler wie „Freygang“, Punkband „Happy Straps“, „Aufwind“ - jiddische Musik, "Spielwut" mit Roman Streisand, Puppenspieler Peter Waschinsky, DDR-Bürgerrechtlern Freya Klier, Liedermacher Stephan Krawczyk und Schriftsteller Reimar Gilsenbach, sowie die Schülerband „Irrläufer“ - aus der wenig später die populäre Pop-Rock-Gruppe MIA  entstand.

Projekte entstanden:
Chronikaufarbeitung der geschichtsträchtigen Orte Quappendorf und Neufeld, die durch die Namensgebung signifikant für die Geschichte des Oderbruchs stehen.
Die Wiedererrichtung eines Kriegerdenkmals als Mahnmal, weil Geschichte unverfälscht bewahrt werden soll. 
Aus einer brachliegenden Wiese die Neugestaltung des Dorfplatzes, um so dem Dorf eine "neue Mitte" zu geben.
Die Gestaltung eines Wappenlogos mit dem Namenspatron des Dorfes von Rolf Ignaz mit Unterstützung des Berliner Grafikers Axel Beckmann.
Und das bürgerschaftliche, gemeinnützige Engagement für den Umweltschutz zum Erhalt des Bruchlandes angesichts geplanter Eingriffe in die historische Kulturlandschaft, das sich in einer regelmäßigen Mahnwache und verschiedenen Aktionen wiederspiegelt. Bruch Kultur ist Gründungsmitglied der Bürgerinitiative CO2ntraEndlager/Neutrebbin, Initiative Mahnwache Letschin (IML), Initiative Radweg Altfriedland-Neuhardenberg (I.R.A.N.) und Mitinitiator der deutschlandweiten Baumpflanzaktionen gegen die CCS-Risikotechnologie.