Napoleoneiche
Hohensteiner Rad-Demo für Radweg am 5. Mai 2012. Grund: Ein ständiges Vertrösten mit Hinweis auf die Haushaltslage des Landes darf nicht die Lösung sein. Die derzeitige Situation für Radfahrer ist zu gefährlich, da die Straßen stark befahren sind.
Schlechte Nachricht: Verkehrsminister Jörg Vogelsänger beerdigt den Radwegeplan 2011 bis 2015 angesichts notwendiger Einsparungen und massiver Einschnitte beim Straßenbau auf nicht absehbare Zeit. (Blickpukt 10.04.12)
Zum Rotwein-Picknick an der Napoleon-Eiche am 14. Juli 2011, dem 222. Jahrestag der Französischen Revolution, hat das Bündnis I.R.A.N. zu einem Treffen (Altfriedland neben der B167) eingeladen. MOZ
"Die Ziele der Revolution: - Freiheit - Gleichheit - Brüderlichkeit - wollen wir mit einem kleinen Umtrunk feiern. Wir wissen, dass diese Werte noch lange nicht überall gelebt und praktiziert werden, und erinnern bei diesem Treffen daran. Wir nutzen diesen Termin auch und besonders, um dafür zu demonstrieren, dass endlich mit dem Bau des Radweges an der gefährlichen B167 begonnen wird. Die jahrelange Verschiebung muss endlich beendet werden. Wir fordern für Radfahrer - und Fußgänger - das gleiche Recht für einen sicheren Weg wie es die Autofahrer haben. Lasst uns brüderlich- und schwesterlich- auf freie und sichere Fahrt anstoßen! MOZ - 12.07.11
Beginn: 17.89 Uhr franz. Zeit, 18:29 Uhr Ortszeit
(17Uhr+60min+29min=18:29) Information zum Sachstand vor Ort: Ekkehard Pluns - Initiator
„Initiative Radweg Altfriedland Neuhardenberg“ I.R.A.N. gegründet
Am Samstag, den 18. Juni 2011 wurde um 13Uhr an der Napoleon-Eiche an der B167 ein neuer Blickfang eingeweiht.
Aus einer von Familie Pluns (Karlsdorf) stammenden Robinie fertigte Mathias Weiß (Altfriedland) fachmännisch eine rustikale Bank an.
Sie wurde neben der Napoleon-Eiche an der B 167 zwischen Altfriedland und Neuhardenberg aufgestellt. Diese „Lange Bank“ als erster Teil einer Sitzgruppe soll daran erinnern, dass der Baubeginn für den geplanten Radweg nicht mehr auf die lange Bank geschoben wird.
Die vorbereitete zweite Bank und der Tisch werden erst aufgestellt, wenn der Bau begonnen bzw. beendet wird.
Gleich nach dem Aufstellen der ersten Bank haben die Aktiven vor Ort eine Fördergruppe I.R.A.N. gegründet: „Initiative Radweg Altfriedland Neuhardenberg“ - die Gründungsmitglieder sind Ekkehard Pluns, Mathias Weiß und die Vereine Langes Haus Altfriedland e.V. und BruchKultur e.V. Neuhardenberg.
„Es soll schnell der Radweg gebaut werden. Für die Radler aus Altfriedland und Neuhardenberg und die Touristen muss endlich eine sichere Fahrt neben der gefährlichen B167 ermöglicht werden. Zwei tödlich verletzte Radfahrer auf dieser Strecke sind genug“, so Ekkehard Pluns / Initiator des I. R. A. N. – Projektes.
„Die Napoleon-Eiche und viele andere, auch kleine Sehenswürdigkeiten in unserem Heimatort müssen mehr in den Focus gestellt werden. Unsere Chronik erzählt uns viele interessante Geschichten und soll dafür sorgen, dass unsere Geschichte nicht vergessen wird. Die erhalten geblieben Zeugnisse aus vergangener Zeit in unserer Region machen die Menschen neugierig, Geschichte und Natur auch zu erleben. Das bewahrt unsere Identität und wird so von unseren Gästen gern weiterempfohlen“, meint Rolf Ignaz von BruchKultur.
Für besonnenen Tourismus wirbt auch Herr Effert „ Langes Haus Altfriedland“ und Matthias Weiß, Ortsvorsteher von Altfriedland, meint, „es gibt so viel Liegengebliebenes in unseren Orten, das endlich erledigt werden muss. Der Radweg ist eines davon. Dafür wird sich unsere Initiative einsetzen.“
Aktive Unterstützung für die Aktion hat die Fraktion „Aktiv für Neuhardenberg“ und der SPD- Ortsverein zugesagt. Weitere Förderer sind willkommen.
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Aktualisiert ( Mittwoch, den 25. April 2012 um 09:35 Uhr )
