BruchKultur CO2 im Blick

CO2 im Blick

CCS-Kampagne • Karte für CO2-Endlager • Aktuelles • BI Zweifel und Unsinn?!

Wir engagieren uns für einen Weg, auf dem wir vor unseren Nachkommen bestehen können!

Potsdam - Das renommierte "Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung" (DIW) erteilt der sogenannten CCS-Technologie zur Abscheidung von Kohlendioxid (CO2) in einer neuen Studie eine endgültige Absage. Die CCS-Technik ist im „Valley of Death“, dem „Tal des Todes“ vieler Erfindungen angelangt. (MAZ 07.02.12)

Achten Sie auf die vielen hölzernen X-Symbole an vielen Ortseingängen!
Wird aus einem gelben ein rotes Kreuz, beginnen die vermeintlichen Probebohrungen und Proteste!

Eigentlich ist CCS mausetot – wirtschaftlich, wissenschaftlich und auch politisch. Die unbeherrschbare Gefahrenlage ist sicher nur ein Teil des Ganzen, lässt die Ablehnung in der Bevölkerung und seitens vieler Parteienvertreter und Verbände,  aber in besonderem Maße unendlich logisch erscheinen. Jedoch ist die Bundesregierung bzw. einige Entscheidungsträger aus Wirtschaftsgründen noch immer bemüht, die bereits erkaltete Leiche zumindest in den Status eines Untoten zurück zu holen. Aber selbst wenn die aufgehübschte “Technologie”  rein theoretisch irgendwann an irgendwen verkäuflich wäre, rechtfertigt das weder die Erprobung noch die grundsätzliche Umsetzung.

Film "Energieland" auf Ökofilmtour! An der Babelsberger Filmhochschule entstand dieser 85-minütige Doku-Film, ein durchaus kritischer Film über die Pläne zur CO2-Speicherung. Vattenfall gab das Geld. "Ich würde es nie wieder machen", sagt Regisseurin Johanna Ickert.
Vattenfall nannte es ein "Akzeptanzproblem" und wollte einen "Imagefilm" stellen. Allerdings ließ sich die Hochschule vertraglich zusichern, dass Vattenfall keinen inhaltlichen Einfluss auf die Produktion nehmen durfte. Trotzdem sagt Johanna Ickert: "Geld siftet Unheil" und "Es gibt kein richtiges Leben im falschen."
Sie war von Anfang an eine Gegnerin von Vattenfalls Plänen, sympathisierte mit den Bürgerinitiativen, wollte aber die Förderung durch den Konzern nutzen, um auch an Vattenfall-Vertreter heranzukommen, um auch ihre Betrachtungsweise zu zeigen. Sie interessierte sich für Milieus, für die Technokraten Vattenfalls mit ihrem gekränkten Ingineur-Stolz und für die Aktivisten aus den Dörfern und Kleinstädten Ostbrandenburgs, mit ihren Berufen, Berufungen und Unbehagen. Der Film stellt die Frage, wie Mitbestimmung in einer parlamentarischen Demokratie möglich und sinnvoll ist. Er zeigt die Hilflosigkeit eines Großkonzerns, gegenüber einer aufgeheizten Stimmung Betroffener. Vattenfall hat zwar keinen Einfluss auf den Inhalt des Films genommen, aber kann darauf verweisen, wie vorbildlich man die Kunst- und Meinungsfreiheit respektiere. (Quelle MAZ-12.01.12)
"Energieland" und  anschl. Gespräch mit Johanna Ickert am 17.03.2012, 19.30 Uhr im "Theater am Rand" (Zollbrücke 16, 16259 Zäckericker Loose) Fon: 033457-66521.  

 über 2 Jahre - Mahnwache Letschin gegen CCS - ab 2012 zum 25. Mal

Zur Mahnwache in Letschin sagte sie: „Wir wollen mit unserem Projekt mehrere Monate die Debatte über CCS mit seiner CO2-Verpressung im Boden begleiten. Wir haben vor, den Alltag zu dokumentieren, wie Vertreter von Vattenfall und die Bürgerinitiativen neben den offiziellen Auftritten zu diesem Thema stehen. Uns interessieren die Hintergründe abseits der großen Publikationen.“ (Quelle MOZ 07.12.2010)

02.01.12 / MOZ - Vattenfall denkt an Klage

25.11.11 / Lausitzer Rundschau - Platzeck will neues Kohlekraftwerk um jeden Preis. "Die Sozialdemokraten im Land stehen hinter einem Kraftwerksneubau in Jänschwalde - auch ohne CCS-Technik,... " Ortsbürgermeister fordern von Platzeck die Einstellung des Braunkohlenplanverfahrens Jänschwalde-Nord. Platzeck müsse sein Wort halten und nach dem Wegfall der CCS-Option keinen neuen Tagebau in Brandenburg genehmigen. "Vattenfall hat sich bereits dazu bekannt, kein neues Kohlekraftwerk ohne CCS bauen zu wollen. Was bisher fehlt, sind ehrliche und konsequente Schlußfolgerungen". Ein Tagebau Jänschwalde-Nord würde die Umsiedlung der Orte Grabko, Kerkwitz und Atterwasch mit etwa 900 Bewohnern erfordern, die Orte Kaltenborn, Schlagsdorf, Deulowitz, Taubendorf, Groß Gastrose und Schenkendöbern wären teilweise weniger als dreihundert Meter von der Abbaukante entfernt und zusätzlich von Trassenverlegungen (Bahnlinie, Bundesstraße) betroffen. Als die Landesregierung in den 1990er Jahren ein Ende des Kohleabbaus an der Taubendorfer Rinne zusagte, war Matthias Platzeck der für Landesplanung und damit für Braunkohlenpläne zuständige Minister im Kabinett Stolpe.

25.11.11 / MAZ - Kraftwerk Jänschwalde drittgrößter Luftverschmutzer Europas
15.10.11 / Lt. Radio Dänemark hat Vattenfall vom dänischen Staat  eine Absage bekommen, CO2 in Dänemark (Jammerbucht) zu verpressen auch nicht  als Forschungs- oder Demonstrationsvorhaben.  Der dänische Staat will erst Ergebnisse aus dem Ausland abwarten.

CO2-Endlager-Karte WACHSAME FREUDE! Am 23. Sep. 2011 scheiterte das CCS-Gesetz im Bundesrat komplett. Es wurde also weder mit Länderklausel noch anders verabschiedet und auch nicht in den Vermittlungsausschuß überwiesen. Die Bundesregierung ließ durchblicken, in dieser Legislatur keinen neuen Anlauf zu starten. Damit ist Vattenfalls Projekten zur Verpressung von CO2 in Brandenburg auf absehbare Zeit die Grundlage entzogen. EU-Mittel für ein Demonstrationskraftwerk in Jänschwalde sind im Grunde ausgeschlossen, ebenso gehören kommerzielle CCS-Blöcke ab 2020 in Jänschwalde nun dem Reich der Phantasie an. Was unbelehrbare Braunkohle-Ideologen nicht davon abhält, sich immer neue Ausreden zum Weiterbaggern auszudenken. (Der Unterschied zwischen teuren PR-Agenturen und Volkshochschulkursen in kreativem Schreiben ist dabei nicht immer erkennbar.) Wachsamkeit ist gefragt, noch wurde keines der laufenden Braunkohlenplanverfahren abgebrochen. (Rundbrief/Umweltgruppe)
Wir brauchen eine nachhaltige Lebensform ohne Risikotechnologien
(Beispielum in die Zukunft zu kommen. Das ist unsere Verantwortung für die nachfolgenden Generationen. (r.i.)

CO2-Endlager unter bewontem GebietDer Energiekonzern Vattenfall plant ab 2015 in Brandenburg die Endlagerung großer Mengen des Klimagiftes Kohlendioxid CO2 in den salzwasserführenden, porösen Gesteinsschichten unter unseren Städten, Gemeinden, landwirtschaftlichen Flächen und Naturschutzgebieten.Durch die umstrittene CCS-Technologie („Carbon Capture and Storage“ - Abspaltung und Speicherung von CO2) sollen die Kohlekraftwerke des Energiekonzernes im Zeitalter der erneuerbaren Energien weiter betrieben werden und für neue Tagebaue Tausende von Menschen aus ihrer Heimat vertrieben werden.
Auch die Einlagerung birgt erhebliche Risiken. Denn niemand kann endgültig sicherstellen, dass die Lagerstätten auch wirklich dicht sind. Ab einer Luftkonzentration von ca. 8 Prozent wirkt CO2 tödlich für Mensch und Tier. Zudem wird durch den enormen Druck, mit dem das CO2 verpresst wird, unterirdisches Salzwasser im einen Radius von ca. 100 Kilometer verdrängt, wie ein geologisches Gutachten des Amtes Barnim-Oderbruch ergab. „Die Versalzung des Trinkwassers ist nicht nur ein Restrisiko, sondern wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eintreten“, warnte der Gutachter eindringlich.

Bericht von der UBA-Veranstaltung am 14.06.11 (Umweltbundesamt) "Sicherheit und Umweltverträglichkeit der CO2-Speicherung - Speicherprozesse" von Christfried Lenz

CCS und SPD - doch kein Traumpaar?
Nach der Anhörung zum CCS-Gesetz hieß es in der Pressemitteilung der SPD-Bundestagsfraktion:
"Neben den enormen zu erwartenden Kosten, die bereits das Aus für fast alle ausländischen CCS-Projekte bedeutet haben, ist gerade der sinkende Wirkungsgrad von Kohlekraftwerken mit CCS-Technik problematisch. Die Folge wäre ein erhöhter Rohstoff- und Energieeinsatz sowie auch ein gravierend gestiegener Wasserverbrauch. Klimapolitisch ist CCS für Kraftwerke auf Grund des sogar um 50 Prozent steigenden Einsatzes von Kohle quasi ein Nullsummenspiel, hinsichtlich der fatalen Fehlanreize für den Aufbau einer zukunftsfähigen Energieversorgung sogar höchst kontraproduktiv."
Dank an Jeffrey Michel, der uns auf dieses Zitat aufmerksam gemacht hat.

CCS-Gesetz im Bundestag
Am 12. Mai befaßte sich der Bundestag in erster Lesung mit dem CCS-Gesetz der Bundesregierung sowie mit dem CCS-Verbotsgesetz der LINKEN. Am 6. Juni plant der Bundestag eine Anhörung, am 7. bzw. 8. Juli die dritte Lesung. Mit der Ausschlussklausel wurde das CCS-Gesetz im Bundestag verabschiedet. Die abschließende Befassung im Bundesrat ist jedoch erst nach der Sommerpause am 23. September vorgesehen. BUND-Kommentierung des aktuell vorliegenden Gesetzentwurfes!

Bundeskanzlerin Merkel: "Ich gehe davon aus „dass wir Brandenburg mit dem Gesetz eine Freude gemacht haben“ Bundesregierung setzt auf umstrittene CO2-Speicherung gegen die betroffene Bevölkerung, die aus ökonomischen, ökologischen und ungenügend erforschten Gründen die CCS-Technologie ablehnt. Keine Erkundung für, und Erprobung einer weiteren Risikotechnologie unter besiedeltem Gebiet! Wenn der Bund in die Hoheit der Länder eingreift, besagt das Grundgesetz eindeutig, dass zur Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse und zur Wahrung der Rechts- und Wirtschaftseinheit bundeseinheitliche Regelungen nötig sind. Ein CCS-Gesetz mit Länderklausel ist die Aufkündigung des Föderalismus.

11.03.11 Offener Brief an Ministerpräsident Platzeck über den Widerspruch der Aussage, dass CCS nicht gegen den Willen der betroffenen Bevölkerung zur Anwendung kommt, seit zwei Jahren mit regelmäßigen Protestaktionen und wachsender Teilnehmerzahl die Nichtakzeptanz durch die BewohnerInnen bestätigt wird und trotzdem die Landesregierung  die Vorraussetzungen zur Anwendung der CCS-Technologie vehement vorantreibt. Platzeck lässt Antworten am 23.05.11 / Seite 1 + Seite 2 

11.03.11 Offener Brief an Wirtschaftsminister Christoffers über die Glaubwürdigkeit seiner Aussage, dass Greenpeace mit einer  veröffentlichten "falschen" Studie über CO2-Endlager bei "der Bevölkerung Verunsicherung" hervor rief. Greenpeace hat dies dementiert und dem Wirtschaftsminister bewusst Fehlinformationen, Trickserei und Täuschungen vorgeworfen. "Der Oderlandspiegel" Dieser Brief wurde leider nicht beantwortet. Laut Aussage des Leiters der Bundesanstalt für Geologie und Rohstoffe (BGR) sind jedoch  „weitaus mehr“ als die von Greenpeace bekannt gemachten 408 möglichen CO2-Endlagergebiete: shz.de

TV-Bericht "Konzern vergiftet Grundwasser" über katastrophales Managemant des Landesbergamtes Niedersachsen.Hier sieht man, wie rechtlos der Bürger gegen das Bergrecht ist. Ein Vergleich mit der Erkundung und Erprobung  der CO2-Endlagerung drängt sich auf! 

CCS-Gesetzentwurf Stand Febr. 2011  / einzelne Punkte: Für Kohlendioxidspeicherung
• können Anträge nun bis 31.12. 2016 (statt 2015) gestellt werden (S. 8)
• können Länder durch ein Landesgesetz die Gebiete bestimmen, in denen die Erprobung und Demonstration der dauerhaften Speicherung zulässig ist, müssen aber "das Wohl der Allgemeinheit" berücksichtigen (S. 8/9)
Enteignung
• die mögliche Enteignung ist schärfer geregelt. Sie kommt nur zustande, wenn der Antragsteller sich vorher "ernsthaft und zu angemessenen Bedingungen" um den Erwerb der Rechte bemüht hat (S. 21) • über die Enteignung entscheidet die zuständige Behörde in der Planfeststellung (S. 22)

• Deckungsvorsorge bleibt bei 3 % der Emissionshandelszertifikate wie auch die Übertragung der Verantwortung nach frühestens 30 Jahren (S. 31/32)
• Verfahren über den Wissensaustausch wird zwischen BMWi, BMU und Bundesrat noch näher zu bestimmen sein (S. 38)
• Der Ausgleichsanspruch an die Gemeinden von damals 2 % der Emissionshandelszertifikate wird nicht mehr genannt, sondern die Bundesländer sollen über eine Einführung landesrechtlicher Abgaben selbst entscheiden (S. 39)
• sofern ein Bundesland ein Landesgesetz erlassen will, hat die zuständige Behörde die Entscheidung für ein CCS-Projekt bis zum Inkrafttreten des Landesgesetzes zurückzustellen, aber nicht länger als 3 Jahre. (S. 8/9
§ 2 Absatz 5)

Bemerkung - Oliver Krischer, MdB Bündnis 90/Die Grünen
Mit der Einigung beim CCS-Gesetz ist zumindest die Landesregierung in Niedersachen vor der Bundesregierung eingeknickt. Besonders die schwarz-gelben Landesregierungen in Schleswig-Holstein und Niedersachsen hatten in der Vergangenheit immer wieder ein CCS-Gesetz gefordert, das es ihnen ermöglicht, die CO2-Speicherung auf ihrem Territorium generell auszuschließen. Bundesumweltminister Röttgen hat auch genau das den Bundesländern immer wieder versprochen. Doch die jetzt ins Gesetz aufgenommene Formulierung mit dem Verweis auf das "Wohl der Allgemeinheit" gibt den Ländern nicht im Ansatz eine gerichtsfeste Handhabe, die Anwendung von CCS auszuschließen.

ArlarmbereitschaftGreenpeace veröffentlicht den unter Verschluss gehaltenen • CCS-Gesetzentwurf 14.02.: In dem 90-seitigen Gesetzentwurf sind einzelne Passagen, die einen Länderausstieg regeln, rot markiert. Die Sonderregel ist "ein fauler Kompromiss", warnt der Greenpeace-Klimaexperte Karsten Smid. "Der neue Gesetzentwurf von Minister Röttgen hilft den Bürgern in Schleswig-Holstein und Niedersachsen nicht, die CO2-Endlagerung vor ihrer Haustür zu verhindern. Die Ministerpräsidenten Peter Harry Carstensen und David McAllister lösen damit nicht ein, was sie ihren Bürgern versprochen haben. Und die Menschen in Brandenburg werden zu Versuchskaninchen gemacht." • CO2-Endlager unter Berlin und Hamburg?  Systematisch und hinter dem Rücken der Bevölkerung leiten Politik und Industrie das nächste Endlagerproblem in die Wege: die kommerzielle CO2-Endlagerung. "Informationen zu den Standorten werden wie Staatsgeheimnisse gehütet, das wahre Ausmaß der CO2-Verpressung wird verheimlicht", so Karsten Smid von Greenpeace. Eine neue Greenpeace Karte zeigt, um welche Standorte es geht.

Interview mit Dipl.-Geogr. Dirk Jansen Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) 2011. Gutachten  18.11.10: Abscheidung und Endlagerung von CO2 aus Kohlekraftwerken birgt enorme Risiken

Der "Deutsche Städte- und Gemeindebund" (Kommunaler Spitzenverband in Deutschland und Europa) hat zu dem CCS-Gesetzentwurf am 28.10.2010 eine Stellungnahme abgegeben. DStGB-Stellungnahme zum Kohlendioxid-Speicherungsgesetz-Entwurf. 

Der Einsatz der CCS-Technik bei der Kohleverstromung schadet der weltweiten Klimabilanz, statt sie zu verbessern. Diese Auffassung vertritt Professor Olav Hohmeyer, Mitglied des Umweltrates der Bundesregierung.... (Hannover) MOZ-Bericht/26.10.10 "CCS schadet dem Klima"

Karte für CO2-EndlagerWehret den Anfängen! Die Initiative Mahnwache Letschin hält solche Erprobungen unter bewohntem Gebiet für unverantwortlich. Denn es stehen dem zahlreiche Sicherheitsprobleme, wirtschaftliche Fragen, Umwelt- und Gesundheitsgefahren sowie Nutzungskonkurrenzen entgegen. Zudem meinen wir, dass das Vorantreiben der CCS-Technologie die Entwicklung umweltgerechter Technologien behindert! Jeden ersten Sonntag im Monat ab 14.30 Uhr vereint die Mahnwache vor dem Glockenturm in 15324 Letschin mehrere Initiativen, die gegen ein CO2-Endlager mobil machen.... 

Links zu den BürgerinitiativenNeutrebbin, Altmark, Beeskow, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, CCS-Protest.de 

 

und weiteren Organisationen:  WikiWoods, ausdenaugeausdemsinnKlimaretter, GrüneLigaBBU, energie&klimaAusgekohlt, Drittes Bürgerforum, BUND, gegenstromberlinWir im Oderbruch e.V. und Kein-Fussbreit-auf-unser-Land

Hermann Scheer Hermann Scheer - Interviewim Bundestag 2010 / (1944-2010) Seine Themen waren u.a.:
• Die Ausarbeitung des EE-Gesetzes • Das Hessen-Projekt: sein Plan, als Wirtschaftsminister bei Andrea Ypsilanti, Hessen innerhalb kurzer Zeit auf 100%   EE umzustellen.
• Der ökonomische Unterschied zwischen zentraler Stromversorung durch Konzerne und dezentraler, kommunaler.
• Heutige Methode der Konzerne, EE verbal anzuerkennen, aber alles zu tun, um sie zu hintertreiben.

Zum Thema politischer Entscheidungen und wirtschaftlichen Interessen... Beispiel Gorleben: • Der Geophysiker und Salzstockexperte Heinz Nickel kritisiert heftig, wie man seine Berichte  zur Endlagersuche in Gorleben der Öffentlichkeit verschwieg.

Wie Stromkonzerne die Verbraucher hinters Licht führen

Es ist schwer einen Menschen dazu zu bringen, etwas zu verstehen, wenn sein Gehalt davon abhängt, es nicht zu verstehen. (Upton Beall Sinclair / Schriftsteller)

KEINE CO2-TEST-DEPONIE UNTER BEWOHNTEM GEBIET! Immer wieder wird von den Politikern das von Kohlekraftwerken kontaminierte abgeschiedene CO2 mit dem CO2 im Sprudelwasser verglichen. Doch handelt sich es nicht um 15mg pro Flasche, sondern um Millionen von Tonnen, die unter besiedeltem Gebiet zunächst getestet und dann "dauerhaft gespeichert" werden sollen. In Schlachthöfen wird CO2 als Narkosegas verwendet. Ab 8 Vol% in der Atemluft ist es tödlich. 

Geologe Mark Zoback von der Stanford University: "Eine weitere Option, die Speicherung des Treibhausgases in salinen Aquiferen – also salzwasserführenden Gesteinsschichten – scheidet laut Zoback aus. Begründung: Dies hätte eine wesentlich höhere seismische Aktivität, sprich Erdstöße, zur Folge." Artikel

CO2- ungefährlich? Am 16.08.2008 CO2-Wolke in Mönchengladbach
Nach dem Gas-Unfall in einem Mönchengladbacher Lackbetrieb ist die Zahl der Verletzten auf 107 gestiegen, drei von ihnen mussten wiederbelebt werden. Mit Hubschraubern gelang es der Polizei am Samstagnachmittag, die gefährliche CO2-Wolke auseinander zu treiben. CO2 verdrängt die Atemluft, bzw. vermischt sich mit ihr und die Sauerstoffkonzentration sinkt unterhalb des atembaren Bereichs. Bei rechtzeitiger Zufuhr von Luft/Sauerstoff bleiben keine Schäden.

WIR HABEN DIE ERDE NICHT GEERBT SONDERN VON UNSEREN KINDERN GELIEHEN!  „Wir erwarten von den gewählten Volksvertretern der Regierungsparteien SPD und DIE LINKEN Brandenburgs, einen Fehler zu korrigieren. Dass sie ihren auf Parteitagen vor breiter Öffentlichkeit postulierten politischen Erklärungen - jede Entscheidung für eine Technologie dürfe nicht von kurzfristigen wirtschaftlichen oder persönlichen Interessen geleitet werden - auch entsprechende Taten folgen lassen. Staatliche Förderung sollten nur nachhaltige CO2-freie, erneuerbare Energietechnologien erhalten.
Die Lagerung von CO2 ist nicht nur keine Problemlösung, sondern auch selbst Teil des Problems. Sie behindert die Entwicklung umweltgerechter Technik. Die CCS-Technologie und das damit verbundene CCS-Gesetz lehnen wir  auch aus ökologischen und ökonomischen Gründen ab."
  Rolf Ignaz (28./29.11.09 Oderlandspiegel)

ES GIBT ABER AUCH DIE "CO2-LÜGE" UND ZWEIFEL

MOZ (04.12.2009) KLIMATREND: Nach eingehenden Untersuchungen ist die Sonnenaktivität maßgeblich für Klimaveränderungen verantwortlich. Die Sonnenaktivität hat derzeit einen Tiefstand erreicht. Daraus resultiert für die nächsten Jahre eine langsame Abkühlung und keine Erderwärmung.

Die Email von Thomas Burchardt (Klingerrunde/Forst) zum Thema "CO2-LÜGE"

Diese Email von Dr. Geerken aus 26892 Dörpen mit aktuelleren Statements bzw. Zitaten.

ZEIT ONLINE 26.11.10 Klimagipfel in Cancún - Die Gehilfen des Zweifels
Vor dem Klimagipfel in Cancún: Vor allem die Leugner des Klimawandels spürten im vergangenen Jahr Aufwind. Die Wissenschaft muss mehr denn je überzeugen. Weiter

Aktualisiert ( Mittwoch, den 08. Februar 2012 um 09:21 Uhr )

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