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Am So. 8. Jan. 2012 fand der 5. Sternmarsch statt. Die Neutrebbiner Bürgerinitiative nahm ebenfalls am Sternmarsch gegen neue Tagebaue teil. Aus mehreren Dörfern formierten sich Protestzüge. Ein Sternmarsch für die vom Tagebau Jänschwalde-Nord bedrohten Dörfer. Protestaktion vor dem Bundesrat am 14. Dezember 2011 Anlässlich der Beratung des Vermittlungsausschusses zum CCS-Gesetz am 8.11., 22.11. und 14.12. haben etwa 100 Vertreter von Bürgerinitiativen aus Brandenburg und Sachsen-Anhalt vor dem Bundesrat in Berlin eine Mahnwache abhalten. Mit Banner und Plakaten haben die Bürger aus den von der CO2-Verpressung bedrohten Regionen die Verhandlungsführer im Vermittlungsausschuss aufgefordert, sich auf ein CO2-Endlager-Unterlassungsgesetz zu verständigen, wie es die EU-Richtlinie eindeutig gestattet. Am 23. September scheiterte eine Einigung für das umstrittene Gesetz zur Verklappung von CO2-Industriemüll am Widerstand der Bundesländer in der Länderkammer. Um das Gesetzesvorhaben noch zu retten, beschloss die Bundesregierung den Vermittlungsausschuss anzurufen. Den Vorstoß von Oliver Krischer und Jürgen Trittin aus der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/ Die Grünen für ein „kleines CCS-Gesetz“, bei dem „nur“ 100.000 Tonnen CO2 aus prozeßbedingten Emissionen verpreßt werden sollen, erteilten die Bürgerinitiativen eine klare Absage. dpa tickert: "Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat tritt bei der Suche nach einer Lösung beim umstrittenen Gesetz für unterirdische CO2-Speicher auf der Stelle." Die Beratungen für einen Neuanlauf bei dem am Widerstand der Länder gescheiterten Gesetz wurden vertagt…. Am Sa. den 17. September 2011 um 13 Uhr demonstrierten 250 Abgeordnete aus allen Bürgerinitiativen vor dem Roten Rathaus in Berlin gegen das CCS-Gesetz, das am 23.09. im Bundesrat behandelt werden soll. Beim Klima- und Energiecamp in der Lausitz am 7. bis 14. August 2011 haben ca. 250 CCS-GegnerInnen teilgenommen. Aktion! „Unsere Energie ist nicht eure Kohle! Für Klimagerechtigkeit, gegen neue Tagebaue und CCS!“ Hardy Feldmann erklärt dazu: „Wenn wir den CCS-Irrsinn stoppen, wird es auch keine Erweiterung der Tagebaue geben. Die CCS-Technologie ist aber auch an sich unverantwortlich und die enormen Risiken der Leckage und der Grundwasserversalzung sind nicht einmal versicherbar.“. AnsprechpartnerInnen: Do. 30. Juni 2011 PROTEST MIT TRECKERN UND TROMPETEN: Trekker-Demo gegen CO2-Verpressung in Wriezen vor dem Amt Barnim Oderbruch zur Tagung des CCS-Erkundungsbeirates. BI-Sprecher "CO2ntraEndlager" Ulf Stumpe (Video) gibt bekannt, dass mit einer Untätigkeitsklage das Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe, Druck auf die Landesregierung ausgeübt wird und betont, dass die Landwirtschaft die erste und einzige Wirtschaftskraft im Oderbruch ist die zu schützen gilt, wie die Menschen und Tiere die hier leben. Bericht: 30.06.11 rbb-aktuell Bundesregierung setzt auf umstrittene CO2-Speicherung gegen die betroffene Bevölkerung, die aus ökonomischen und ökologischen Gründen die CCS-Technologie ablehnt. Keine Erkundung und Erprobung einer weiteren Risikotechnologie unter besiedeltem Gebiet! PROTEST NUN ERST RECHT! NUR ERNEUEBARE ENERGIEN HABEN ZUKUNFT! Sa. 23. April 2011 in Neutrebbin Ostermarsch gegen die geplanten CO2-Endlager Freitag, 15. April 2011 (11.30 bis ca. 13.15) Uhr vor dem Bundeskanzleramt, Willy-Brandt-Straße 1, Berlin, Ministerpräsidenten der Länder sind von der Bundeskanzlerin Merkel eingeladen. Montag, den 28. März 2011 (9.00 Uhr) protestierten Abordnungen von verschiedenen Bürgerinitiativen gegen die CO2-Verpressung vor dem Kongress der Kohlelobby „Informationszentrum klimafreundliches Kohlekraftwerk“ (IZ-Klima) im Cafe Moskau in Berlin. Mit Bannern, Plakaten und gelben Warnwesten haben wir unsere Ablehnung einer weiteren Risikotechnologie gezeigt. Kohle/CCS Technologie ist keine Alternative zur Atomkraft. Noch ist der Bürger der Souverän. Die Volkssouveränität ist in Deutschland im Grundgesetz verankert. Daher muss der Bürger als Korrektiv auftreten, wenn die Regierung versagt. Und genau das passiert derzeit in Deutschland. Kontra den Lobbyisten! Samstag, den 19.03.11 veranstaltete die Müllroser Bürgerinitiative gegen die CO2-Verpressung eine erste Mahnwache auf dem Marktplatz in 15299 Müllrose. Neben lokalen Akteuren und Sprechern von Bürgerinitiativen und IML hat auch die Brandenburger Abgeordnete im Europäischen Parlament Elisabeth Schrödter (B90/Die Grünen) ein Grußwort an die ca. 300 BürgerInnen in Müllrose gerichtet. Ute Lein von der Bürgerinitiative "CO2-Endlager-stoppen" erklärte eine Hochrechnung. "Wenn in einer Kleinstadt, wie vor drei Wochen in Beeskow 2.500 Menschen protestieren, müssten im Verhältnis gegenüber der Einwohnerzahl in Berlin 900.000 Menschen auf die Straße gehen." Mario Forner von der "Initiative Mahnwache Letschin" verwies auf die deutschlandweit starken Vernetzungen aller Bürgerinitiativen und Verbände, die sich gegen die vermeintliche CCS-Technologie aufgestellt haben. Montag 07.03.11 - Demo einer Abordnung der Initiative Mahnwache Letschin und dem Bürgermeister von Neutrebbin als Mitglied der Bürgerinitiative "CO2ntraEndlager" in Frankfurt(Oder) vor dem Rathaus zur Ausstellungseröffnung "25 Jahre Tschernobyl". Ziel war, auf die Gefährlichkeit von Technologien, die vom Menschen nicht zu beherrschen sind hinzuweisen, wie die CCS-Technologie mit ihrer auf 1.000sende Jahre CO2-Endlagerung. Sonntag 27.02.11 / Beeskow Gegen 18.00 Uhr hatten sich die vier Fackelzüge, die an verschiedenen Stadteingängen gestartet waren, sternförmig 2.500 CCS-GegnerInnen auf dem Marktplatz getroffen und zu einem großen, leuchtenden X vereint. Ein Lichtermarsch für den Erhalt einer gesunden Umwelt. Selbst die Veranstalter waren von der großen Resonanz der Veranstaltung überrascht. MOZ - 28.02.11 Mittwoch 16.02.11 / 16:30 Uhr Richtfest der neuen First-Solar-Fabrik am Unternehmensstandort in Frankfurt (Oder). Gäste waren u. a. Ministerpräsident Matthias Platzeck - wir nicht, waren aber trotzdem da. Am 28.+ 29.01.11 fand eine Aktionskonferenz von "gegenstromberlin" in den Mehringhöfen in Berlin-Kreuzberg für klima- und energiepolitisch Interessierte statt. Am Samstag, den 29. Januar 11Uhr demonstrierten Vertreter verschiedener Bürgerinitiativen, Greenpeace e.V. und BUND mit einer Anti-CCS Protestaktion "CO2-ENDLAGER ?" vor der schwedischen Botschaft in Berlin. BruchKultur e.V. und die "Initiative Mahnwache Letschin" waren auch dabei. Vierter Sternmarsch "Gegen die Vernichtung unserer Dörfer" am 02.01.2011. Dieses Jahr im September jährte sich zum vierten mal die Bekanntgabe der Planung des Tagebaus Jänschwalde-Nord. Daraufhin gab es im Januar 2008 den ersten Sternmarsch gegen dieses Vorhaben der Landesregierung und Vattenfalls. Da sich die Sachlage nicht geändert hat, wird wieder am ersten Sonntag im neuen Jahr auf die Bedrohungslage durch den geplanten Tagebau aufmerksam gemacht. Alle sind eingeladen mit uns gemeinsam gegen diese Energiepolitik Brandenburgs und Vattenfalls zu demonstrieren. Aktionstag gegen Emissionshandel und CCS in Leipzig: Am 15.10.2010 demonstrierten anlässlich des 'Global Day of Action for Climate Justice‘ Klimagerechtigkeit Leipzig und gegenstromberlin. Dabei wurden anhand verschiedener Stationen Themen der von fossilen Brennstoffen abhängigen Energiepolitik dargestellt und kritisiert. Eine Aktionsdemo vom Hauptbahnhof über den Marktplatz am Alten Rathaus vorbei bis vor die Oper Leipzig. Kundgebung Beeskow: Am 4. September 2010 demonstrierten das Bündnis "Initiative Mahnwache Letschin" und BruchKultur e.V. mit 1.000 weiteren Gegnern des vermeintlichen CCS-Vorhabens bei der Kundgebung „Kein Fußbreit auf unser Land“ in Beeskow. Aufgerufen hat dazu die Bürgerinitiative CO2-Endlager Stoppen e.V. aus Beeskow. Demo in Berlin: Am 27. Aug. 2010 demonstrierten Mitglieder der Initiative Mahnwache Letschin von BruchKultur e.V. mit Vertretern der Bürgerinitiativen aus Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Beeskow (BB), Neutrebbin (BB), Greenpeace, BUND und Robbin Wood e.V. vor dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie zur Anhörung der Verbände gegen die CCS-Gesetzesvorlage des Bundestages. Treffen in Grabko mit WiMi: Am 23. Aug. 2010 lud die „Klingerrunde” mehrere Bürgerinitiativen - gegen CO2-Endlager - zum Treffen mit dem Wirtschaftsminister Ralf Cristophers (DIE LINKE) in die Lausitz ein. Urton Cristophers: "Wenn CO2 in der Atmosphäre für die drohende Erderwärmung verantwortlich ist, muss eine Lösung gefunden werden." Die Lösung soll mittels der CCS-Technologie und weiteren Abbaggerungen von Dörfern gegen den Bevölkerungswillen sein. In Neu-Horno hat Vattenfall nicht vergessen auf dem Spielplatz für die Kinder das Werkzeug der Abbaggerung ihrer abgestammten Heimat mit zu integrieren. Vom ehemaligen Horno ist nur noch eine grauschwarze Staublandschaft zu sehen. Mit Urlaubsstrand ähnlicher, frischer gelber Farbe gestaltet, sind die Informationstafeln neben der Wirklichkeit (Im Hintergrund das Kohlekraftwerk Jänschwalde ohne rauchende Schlote) aufgestellt. Überrascht nahm Cristophers zur Kenntnis, dass die Kohlegruben bei der Abbaggerung bis 150m an bewohntes Gebiet reichen und dazwischen noch Schienen und Straßen für den Abraumtransport gelegt werden sollen. Aktion "Gelbe Kreuze" in Frankfurt (Oder): Am 16. Aug. 2010 haben Mitglieder von BruchKultur mit der Bürgerinitiative CO2ntraEndlager und vielen Helfern in Neutrebbin 500 gelbe Kreuze hergestellt und in einer Aktion am 20. Aug. 2010 in Frankfurt (Oder) bei der Verteilung geholfen. MOZ 29.11.10 Eberswalde - Kreuze warnen vor Kohlendioxid-Risiko Protestaktion Potsdam: Am 26.Okt. 2009 demonstrierten vor dem Tagungshotel in Potsdam Mitglieder von Campact e.V. gegen die Abbaggerung weiterer Ortschaften in der Lausitz. Mitglieder von BruchKultur e.V. waren auch dabei. Sie demonstrierten gegen die weitere Legitimierung der Kohleverstromung durch die CCS-Technologie. Offener Brief an Platzek und Folgen: Auszug aus einem offenen Brief an Ministerpräsident Platzeck (Juli 2009): "Das Oderbruch wurde niemandem geschenkt. Es wurde über Jahrhunderte hinweg von seinen Bewohnern geschaffen. Herr Platzeck, zeigen Sie Verständnis und reden Sie mit den Bürgern vor Ort über Ihr Vorhaben." Gespräch in Seelow mit Platzeck: Am 26. August 2009 sprach BruchKultur e.V. Vorsitzender Rolf Ignaz mit dem Ministerpräsidenten in Seelow persönlich darüber. Herr Platzeck versprach in die Hand, sich diesbezüglich zu melden. Bis heute wurde dieses Versprechen nicht eingelöst. Pressekonferenz im Wirtschaftsministerium Potsdam: BruchKultur e.V. und Mitglieder der Bürgerinitiative gegen CO2-Endlager im Gespräch mit Wirtschaftsminister Junghanns (CDU) und anschließender Pressekonferenz am 3. August 2009 in Potsdam. Hintergrund des Termins ist ein offener Brief von BruchKultur e.V. an den Brandenburgischen Ministerpräsidenten Platzeck. Rolf Ignaz kritisierte Bundeskanzlerin Merkel, die das von Kohlekraftwerken abgespeicherte unsaubere CO2 mit dem Inhalt des Sprudelwassers vergleicht und Herrn Junghanns, der dem Umstand einen für hunderte Jahre "dauerhaften CO2-Speicher" unter bewohntem Gebiet zu haben, einen Imagegewinn beimisst und dem "Industrietourismus" fördere. Das schaffe keine Glaubwürdigkeit bei der betroffenen Bevölkerung. Eine Berliner Künstlerin vergleicht in einer Grafik diese Situation mit einer Zeitbombe. Im Wahlkampf positionierten sich DIE LINKE konsquent gegen das CO2-Endlager aufzutreten. Treffen in Berlin mit der Bürgerinitiative Schleswig-Holstein und Übergabe von gesamt 80.000 Unterschriften an Renate Künast Bündnis 90/Die Grünen. Graffitiaktion in Berlin: Am 7. Juni 2009 organisierte der Verein BruchKultur e.V. bei Europas größtem Umweltfestival in Berlin die Graffitiaktion "SPRAYEN GEGEN CO2-ENDLAGER" auf einer dafür aufgestellten 15 qm großen Wandfläche für die Bürgerinitiative CO2ntraEndlager mit Mitgliedern von BruchKultur e.V..
Gründung der Bürgerinitiative "CO2ntra Endlager" aus Neutrebbin und Bündnisversprechen mit der Bürgerinitiative CO2-Endlager-stoppen aus Beeskow. Aktualisiert ( Donnerstag, den 26. Januar 2012 um 17:24 Uhr ) |
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