BruchKultur CO2 im Blick Mahnwache

So. 04.03.12 um 14:30 zur 27. MAHNWACHE / MACHEN SIE MITUnser WETTER aktuell!

Immer wieder werden die zahlreichen Aktivitäten gegen das CCS-Vorhaben von Vattenfall und unserer Landesregierung auf Lebensängste und Sorge von Eigentumswertverlusten der betroffenen Bevölkerung reduziert. Damit nicht genug, verlieren sich oft die Berichte über die Proteste leider nur in den regionalen Seiten der Medien. Dabei geht es auch um die Sorge der Gefährdung unseres höchsten und lebensnotwendigen Gutes, um das Trinkwasser. Und es geht um das Nichtverständnis für die Verschwendung von öffentlichen Geldern, für eine ineffiziente, unökonomische, unökologische, nicht zukunftsorientierte und vom Menschen nicht beherrschbare Risikotechnologie, die unter bewohntem Gebiet erprobt werden soll. Mit diesen Bedenken steht die Bevölkerung auch nicht allein. Viele Institutionen und Wissenschaftler weisen seit Jahren darauf hin und selbst die Versicherungen verweigern sich, wie bei der Atomenergie Verantwortung zu übernehmen. Trotzdem will die Bundesregierung diese CCS-Erforschung weiter vorantreiben. Frau Merkel bezeichnet dies als Geschenk für Brandenburg. Ein weiteres Versprechen unserer Landesregierung, dass es kein Lex- Brandenburg und keine neuen Kohlekraftwerke ohne CCS geben würde, droht gebrochen zu werden.  Rolf Ignaz / IML 

26. Mahnwache MOZ 06.02.12 Bürger trotzen Kälte bei 26. CCS-Mahnwache in Letschin

25. Mahnwache am 1. Januar 2012 / MOZ - Protest bis zum Verbotsgesetz
Mit Kerzen wurde deutlich gemacht, dass der Protest der Initiative Mahnwachen noch lange nicht beendet ist und machte das am Neujahrestag deutlich.... Wenn auch CO2-Speicherung vom Tisch scheint, stellt sich die Mahnwache hinter die vom Abbagern bedrohten Dörfer der Lausitz. Ohne CO2-Speicherung keine neuen Tagebaue - eine Aussage der Landesregierung wird jetzt eingefordert.... Den CO2-Ausstoß zu reduzieren und eine andere Energiepolitik zu betreiben sind Ziele der Mahnwache. Pfarrer Schneider ermutigte die Teilnehmer, im Protest nicht nachzulassen, sprach das Gebet und lud die Teilnehmer zur nächsten Mahnwache wieder ein. Keine Politik über die Köpfe der hier lebenden Menschen. Detlef Krüger

24. Mahnwache am 4. Dez.. Mario Forner (IML) und Frau Dr. Wiese (ev. Kirchengemeinde Letschin) wünschten den über 100Teilnehmer/innen ein CCS-freies Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr sowie ein Wiedersehen am Neujahrstag 2012 um 14.30Uhr.

23. Mahnwache am 6. Nov.. Es war der 100. Sonntag, an dem mit insgesamt 35.000 Glockenschlägen zum vernünftigen Handeln aufgefordert wurde.  MOZ-Bericht - Piraten sind jetzt mit im Boot

22. Mahnwache am 2. Okt.. Immer mehr Orte sind hinzu gekommen. Zur gleichen Zeit läuteten 350 mal die Glocken wie in Letschin auch in Altglietzen, Altreez, Altwustrow, Altbarnim, Altlewin, Alttrebbin, Altfriedland, Beeskow, Bliesdorf, Giesendorf, Groß Rietz, Görzig, Görsdorf, Kossenblatt, Kunersdorf, Lindenberg bei Berlin, Müllrose, Neubarnim, Neuhardenberg, Neuentempel, Neulietzegöricke, Neutrebbin, Sauen, Stremmen, Tauche, Trebatsch, Wulfersdorf und Wuschewier.

Sorry und hahahaha! "Vorerst" hat unsere Landesregierung ihr Versprechen nicht gebrochen. Im Bundesrat fand am 23. Sep. 2011 das CCS-Gesetz keine Mehrheit. Traurig, dass die Bevölkerung trotzdem ihrem Landesvater nicht traut. Zuviel wurde getrixt, Vesprechen gebrochen und gelogen. Also, eine wachsame Freude. Deshalb wird die Mahnwache in Letschin weiter zu hören sein. Die Initiative Mahnwache Letschin bedankt sich bei allen Initiativen, Organisationen und natürlich Teilnehmer/innen für diesen entscheidenden Erfolg. Und weil dieser Sieg an einem 23. errungen wurde, bitten wir sie alle zur 23. Mahnwache am 6. November 2011 mit ihren Transparenten und Demonstrationsschildern nach Letschin zu kommen. Politiker aus dem Bundes- und Landtag werden erwartet. 

21. Mahnwache am 4. September 2011 eröffnet von "Letschiner Chormiezen" und Lothar Böttcher.  

Seit dem 13. Dez. 2009 fordern jeden Sonntag um 15Uhr 350 Glockenschläge unsere Volksvertreter zum vernünftigen Handeln auf. Zur XX. Mahnwache am 7. August waren es an 87 Sonntagen insgesamt 30.450 Glockenschläge.
Bei dieser allianzbildenden Aktion läuteten gleichzeitig auch in Müllrose, Beeskow, Tauche, Giesendorf, Wulfersdorf, Stremmen, Trebatsch, Kossenblatt, Görsdorf, Sauen, Groß Rietz, Görzig und Lindenberg bei Berlin die Glocken. Ebenfalls zur gleichen Zeit wurde  der Beginn des Klima- und Energiecamps in Jänschwalde eingeleitet und als Zeichen der Verbundenheit umflogen 20 weiße Tauben den Aktionsplatz an der Letschiner Schinkelkirche. Dieses "Lausitzcamp" vom 7. bis 14. August steht im Zeichen der Verhinderung von CO2-"Endlager" und Erkämpfung von Klimagerechtigkeit sowie Energiesouveränität. Elf Sprecher meldeten sich zu Wort. Ein Jubiläumskuchen mit einer Streuselaufschrift "20. Mahnwache" von der Bürgerinitiative "CO2ntraEndlager" wurden vom Bundestagsabgeordneten Hans-Georg von der Marwitz angeschnitten und an 500 CCS-Gegnerinnen und -Gegner verteilt. Mit der Künstlerin Inga Brandt vom Verein "Social-Art" aus Lietzen konnten sich auch die Kleinsten mit Farben auf ihre Art ausdrücken.
Zur 18. und 19. Mahnwache am 5. Juni und 3. Juli kamen über 300 CCS-GegnerInnen auch bei Temperaturen von 30°C bzw. starkem Wind zusammen.  

Zur 17. Mahnwache am 1. Mai sprach u. a. Axel Kruschat, Landesgeschäftsführer des BUND Brandenburg, über das vermeindliche CCS-Gesetz und die fragwürdige Ausstiegsklausel.

Zur 16. Mahnwache am 3. April protestierten 350 BürgerInnen gegen die CCS-Risikotechnologie. Mit "...wenn ich auch sehend bin, muss ich nichts erkennen" bezog sich Pfarrer Frank Schneider auf das zuvor gesungene Lied "Blinde Katharina", vorgetragen von Anne-Maria Ignaz und begann die Mahnwache mit einer Schweigeminute für die Opfer der Katastrophe in Japan. Koordinator Rolf Ignaz wies darauf hin, dass im Bezug auf die Einwohnerzahl, an diesem Sonntag die Anzahl der Teilnehmer doppelt  so hoch war, wie die 120.000 der letzten Anti-Atomdemonstration am 26. März in Berlin.  Mario Forner vom Verein WiO informierte u. a. über die kostenlose Grundwasserentnahme und Sulfatbelastung des Trinkwassers durch Vattenfall. 
“...mich immer und überall warnt, wo die Lüge sich als Wahrheit tarnt“. aus dem Lied "Wünsche" von Hannes Wader verband unsere Gastsängerin Erfolg und Kampfesgrüße aus Berlin. Weitere Redner waren: Siegfried Link - Neutrebbiner Bürgermeister, Ute Lein von der Bürgerinitiative aus Beeskow und Liedermacher Reinhard Rochlitz.
Für die 17. Mahnwache hat sich Axel Kruschat, Landesgeschäftsführer vom BUND Brandenburg angekündigt. Nicht eine Risikotechnologie durch die andere ersetzen!

Greenpeace-Karte für potenzielle CO2-Endlager zum Teil bis über 30km³ Durchmesser in Berlin, Hamburg, Bremen, Bayern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Nordrein-Westfalen. Das Bundesamt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) weist 408 Regionen in Deutschland aus. Pro km³ lassen sich ca. 1 bis 10 Millionen Tonnen CO2 verpressen. Das umstrittene CCS-Gesetz der Bundesregierung ist im Anmarsch. Kohle/CCS ist keine Alternative zur Atomkraft. CCS ist eine weitere Risikotechnologie!

Am So. den 06.03. fand die 15. Mahnwache in Letschin mit einer neuen Rekordteilnehmerzahl statt. Bis zu 500 Bürgerinnen und Bürger gaben eine deutliche Antwort auf die wiederholende Zusicherung vom Wirtschaftsminister Christoffers, dass es eine Erprobung der CCS-Technologie nicht gegen den Willen der betroffenen Bevölkerung geben werde. (MOZ-23.02.11)

Bis zur 14. Mahnwache am 06.02.11 mahnten insgesamt 21.000 Glockenschläge an 60 Sonntagen um 15Uhr vor den unkalkulierbaren Risiken der unterirdischen CO2-Endlagerung, die die Brandenburger Landesregierung zusammen mit dem schwedischen Staatskonzern Vattenfall, trotz starkem Protest der Bevölkerung, unter bewohntem Gebiet ausprobieren will. 

13. Mahnwache 02.01.2011 "Auf das sie von unseren gewählten Volksvertretern nicht zu überhören sind, rufen jeden Sonntag um 15Uhr 350 Glockenschläge zum vernünftigen Handeln auf - gegen die vorgesehenen CO2-Endlager. Mit uns stehen in gleichem Sinne die Bürgerinitiativen aus Schleswig-Holstein, der Altmark, Beeskow, Neutrebbin und viele weitere Organisationen und wissenschaftliche Institutionen, die die CSS-Technologie insbesondere aus ökologischen, ökonomischen und Sicherheitsgründen ablehnen. Wir rufen alle Menschen auf, mit uns gemeinsam Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen.
Braunkohle und CCS stoppen. Schluss mit der Vernichtung weiterer Dörfer." Rolf Ignaz / IML 

 

rbb/aktuell 02.01.2011 - Etwa 200 Menschen haben am Sonntag in Letschin gegen die geplante CO2-Verpressung im Oderbruch protestiert. Die Teilnehmer der Mahnwache forderten, dass die Bundesregierung die Erforschung von CO2-Endlagern verbietet. Einen Beschluss zur so genannten CCS-Technologie hat die schwarz-gelbe Koalition bereits mehrfach verschoben. Die Letschiner Mahnwache findet jeden ersten Sonntag im Monat um 14.30Uhr statt. Bericht: Der Oderlandspiegel

Zur gleichen Zeit haben am Sonntag in der Lausitz etwa 500 Tagebaugegnergegen gegen die drohende Abbaggerung ihrer Dörfer protestiert. Sie zogen in einem Sternmarsch von Atterwasch, Grabko und Kerkwitz (Spree-Neiße) aus zu einer Wiese zwischen den Orten. Die Ortsbürgermeister der Gemeinden riefen zum fortgesetzten Widerstand gegen die Pläne des Energiekonzerns Vattenfall auf. Die Aktion fand zum vierten Mal seit Januar 2009 statt. Den Vattenfall-Plänen zufolge sollen für den Tagebau Jänschwalde Nord die Orte ab 2020 umgesiedelt werden. Davon wären etwa 900 Einwohner betroffen. (rbb/aktuell berichtete am 02.01.11)

 

Kampf der CO2-Verpressung in den Untergrund des Oderbruchs und anderswo. Nichts anderes führen die Götzendiener im Schilde. Das ist der Vattenfallkonzern, die Landesregierung, die Merkel - Vasallen des rücksichtslosen Kapitals. Bis 6 Millionen Tonnen hochverdichtetes, verflüssigtes CO2 will Vattenfall in 1.000 Meter unter die Scholle des Oderbruchs dauerhaft deponieren. Über hundert Ortschaften, von Ahrensfelde bis Zollbrücke, in einem Umkreis von über 50 Kilometern um Neutrebbin herum sind direkt betroffen, wenn das CO2 sich anständig benimmt. Denn die poröse Sedimentschicht, die verfüllt werden soll, sind keine begrenzten Höhlen, sondern eine nach allen Seiten offene "saline Aquifere", in die das unreine Gas von Kohlekraftwerken heftig injiziert wird. Der Energiekonzern Vattenfall, der aufgrund sinisterer Wendeverträge die Braunkohle der Lausitz für "lau" abbaggern darf, hat mit der Kohleverstromung in Kraftwerken als grösster Klimagasproduzent Legitimationsprobleme. Der Wirkungsgrad beim Braunkohlendreck liegt unter 40 Prozent, dazu kommen 40 Prozent, wenn das CO2  abgeschieden, verflüssigt und verpresst wird. Genügend Umsonstkohle ist ja da und die nächsten Dörfer der Lausitz stehen schon auf der Abbaggerliste. Die größte Dreckschleuder soll expandieren und die Bevölkerung über 1.000 Jahre mit einem Lagerkoller leben. Dabei könnte eine Abschaltung von zwei Blöcken im Kraftwerk Jänschwalde schon ausreichen, um die Klimaschutzziele zu erreichen, ohne mehr Braunkohle abzubauen. Arbeitsplätze bleiben erhalten und die Stromlücke von 7.200 GWh kann durch erneuerbare Energien geschlossen werden. (Auszug "Forum Kommune 6/10" Wilhelm Pauli)

Die Swing-Go-Pop-Gruppe "Parents & Friends" eröffnete die 11. Mahnwache am 7. November 2010 in Letschin.  Mit ihrem Oderlandlied lösten sie eine optimistische Stimmung aus. Die Initiative Mahnwache Letschin erklärte anschließend, dass auch im nächsten Jahr weiter gemacht wird. Mario Forner von WiO-e.V. sagte: "Wir stehen hier, damit wir antworten können, wenn unsere Enkelkinder fragen, was habt ihr dagegen getan?" Die Teilnehmer wollen sich mit der Mahnwache weiterhin gegen den Plan der unterirdischen CO2 Verpressung stellen – egal ob hier oder anderswo. Die Aussage eines Songtextes der Rock- und Punkband "Die Ärzte" trifft es genau: Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist! Es wär nur deine Schuld, wenn sie so bleibt! … Denn wer nicht versucht zu kämpfen, kann nur verlieren. … Darum lass deine Stimme hören, weil jede Stimme zählt!“ 08.11.10 MOZ

Zum "Tag der Einheit" die 10. Mahnwache am 3. Oktober 2010 in Letschin.  Info: Leipzig: Am Freitag, den 15. Okt. findet um 15.00 Uhr am Kleinen Willy-Brandt-Platz eine Demonstration statt „Für ein ganz anderes Klima! CCS und Emissionshandel stoppen!“. Ein passendes Signal für unsere jubilierende Mahnwache. 350 Luftballons stiegen in den blauen Himmel. Zum Abschluss der Kundgebung bildete die Menschenmenge eine 350-die Zahl, mit der vor zehn Monaten alles begann. Diese Zahl bezieht sich auf das Verhältnis der Anzahl der Moleküle, die nach Experten die Höchstgrenze für eine ungefährliche CO2-Konzentration in der Atmosphäre darstellt. "Unser Protest heute soll ein Geschenk an die Landesregierung sein, damit es hier sauber bleibt." -so der Letschiner Pfarrer Frank Schneider. MOZ-Bericht 

Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht! Kein Fußbreit auf mein Land!

WITZ? Treffen sich zwei Planeten. Fragt der eine: "Wie geht es Dir"? Sagt der andere: "Naja, nicht gut". "Aber warum"? "Naja, ich habe die Menschen". "Ach, das macht nichts, das geht bald vorbei".

WEHRET DEN ANFÄNGEN! Aus Umwelt- und Naturschutzgründen und gegen die rückwärtsgewandte CCS-Technologie hat am 7. März 2010 BruchKultur e.V. gemeinsam mit der Evangelischen Kirchengemeinde Letschin und dem Verein "Wir im Oderbruch" die "Initiative Mahnwache Letschin" gegründet.
Die an jedem ersten Sonntag um 14.30 Uhr stattfindende Mahnwache in Letschin ist eine Kundgebung gegen die CO2-Sequestierung unter Heimatboden und bietet Gleichgesinnten eine regelmäßige Informationsplattform. Sie wird von der "Initiative Mahnwache Letschin" organisiert. 

DER ANFANG: Am Sonntag, den 13. Dezember 2009 fand eine "Klimaaktion der Deutschen Kirchen Konfession" statt. Um 15 Uhr ging ein Ökumenischer Gottesdienst mit leitenden internationalen Kirchenvertretern im Dom von Kopenhagen zu Ende. Danach läuteten mit 350 Schlägen die Glocken in Dänemark und in der ganzen Welt, auch in Beeskow, Neutrebbin, Neuhardenberg und Letschin für Fortschritte bei dem Klimagipfel in Kopenhagen.
Gemeinsam mit Pfarrer Frank Schneider der evangelischen Kirchengemeinde Letschin und dem Verein BruchKultur haben sich über einhundert CCS-Gegner am Glockenturm im Zentrum Letschins getroffen, um mit Kerzen friedlich eine Mahnwache  abzuhalten. Seit dem mahnen 350 Glockenschläge für die "Bewahrung der Schöpfung" jeden Sonntag um 15 Uhr.


 

Aktualisiert ( Montag, den 06. Februar 2012 um 18:25 Uhr )

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