CO2
MOZ-Berichte zum Thema "Mahnwache Letschin" hier sowie CCS hier zusammengestellt:
MOZ 06.02.12 Bürger trotzen Kälte bei 26. CCS-Mahnwache in Letschin. ...Auch in den kommenden Monaten wollen sie wieder hier stehen, denn das Thema um die umstrittene Verpressung von Kohlendioxid sei noch nicht vom Tisch, so die Redner bei der Kundgebung. Im Gegenteil: Teilprojekte liefen weiter, informierte Ute Lein von der Beeskower Bürgerinitiative "CO2-Endlager stoppen". Nur laufe die Erforschung nun unter anderem Deckmantel. So sei das Projekt "brine", bei dem es offiziell um Grundwasserversalzungsprozesse geht, eine versteckte Erkundung für mögliche Endlagergebiete....
MOZ 02.01.12 Protest bis zum Verbotsgesetz
Letschin - Sie wollen erst ihre Protestaktionen einstellen, wenn auch per Gesetz klar gestellt wurde, dass es keine unterirdische Kohlendioxid-Speicherung in Brandenburg geben wird. Das haben die Vertreter der in der Initiative Mahnwache zusammengeschlossenen Vereine und Gruppierungen gestern bei der 25. Mahnwache auf dem Letschiner Markt betont. ...Siegfried Macholtz von der Kirchgemeinde Letschin betonte, dass es längst nicht mehr nur um CCS gehe, sondern um eine andere Energiepolitik. "Wir setzen uns dafür ein, dass der CO2-Ausstoß generell reduziert wird.
MOZ 07.12.11 Die Skepsis bleibt
Letschin: Trotz der Absage des Energiekonzerns Vattenfall, im brandenburgischen Jänschwalde ein CCS-Demonstrationskraftwerk zu bauen, wollen die Akteure der "Initiative Mahnwache Letschin" im kommenden Jahr mit ihrem Protest jeweils am ersten Sonntag des Monats weitermachen. ...
MOZ 08.11.11 Piraten sind jetzt mit im Boot
... Denn inzwischen steht die Front der Bundesländer gegen die umstrittene Technologie offenbar geschlossen. Doch „noch ist kein Sieg errungen“, warnte Hans-Georg von der Marwitz aus Friedersdorf. Der Vermittlungsausschuss mache ihm „große Sorgen“, erklärte der CDU-Bundestagsabgeordnete bei der Mahnwache. Weshalb Rolf Ignaz von der Bürgerinitiative gegen CO2-Endlager auch betonte: „Die Mahnwache wird fortgesetzt, bis CCS endgültig vom Tisch ist“. ...
MOZ 07.08.11 Weiße Tauben zur 20. Mahnwache
Weiße Tauben zur 20. in Letschin. Mit Tauben, einem Riesenkuchen, 350 Glockenschlägen und Danksagungen ist gestern die 20. Mahnwache abgehalten worden. Erneut versammelten sich gut 500 CCS-Gegner unter dem Letschiner Schinkelturm. Die Initiatoren kündigen an, dass der Protest weiter anhalten wird. ...
Leserbrief von Rolf Ignaz IML zu dem Artikel MOZ 04.05.11 CCS-Testanlage in Ketzin speichert erstmals unterirdisch CO2 Die jetzt begonnene Verpressung von 2.000 Tonnen Industrie-CO2 aus einem „Baunkohle-Versuchskraftwerk“, das Vattenfall seit 2008 am Kraftwerksstandort Schwarze Pumpe in der Lausitz betreibt, in Ketzin ist eine rein politisch motivierte Aktion, um für die nun beginnende Behandlung der CCS-Kabinettsvorlage etwas Rückenwind zu geben.
So wie der gesamte CCS-Forschungsansatz, an dem Herr Dr. Kühn arbeitet, ist auch der Vorschlag von ihm, mit einer Volksbefragung Türen für einen CCS-Flächentest unter bewohntem Gebieten öffnen zu wollen, überflüssig.
Zu befragen ist nicht "das Volk", zu befragen sind diejenigen, die bei einem CCS-Feldversuch als Probanden den diversen Risiken konkret ausgesetzt wären. Und selbst unter diesen ginge es nicht um eine Mehrheitsentscheidung, sondern von jedem einzelnen muss die Zustimmung eingeholt werden, der aufgrund seines Wohnortes oder aufgrund sonstiger Umstände betroffen ist. Nur die Betroffenen haben das Recht zu entscheiden, ob sie als Probanden zur Verfügung stehen und bereit sind, die damit verbundenen Risiken zu tragen.
Nicht anders ist es, wenn ein neues Medikament am Menschen erprobt werden soll. Hier wird nicht in einem bestimmten Personenkreis eine Mehrheitsentscheidung herbeigeführt, der sich dann alle zu beugen haben, sondern jeder einzelne muss zustimmen, ob er seinen Körper, seine Gesundheit für die Erprobung und Forschung zur Verfügung stellt.
Genauso ist es bei CCS. Hier wird Leben, Körper, Gesundheit und materielles Wohlergehen einem Risiko ausgesetzt (siehe § 29 des CCS-Gesetzentwurfs), das nur mit Zustimmung auch des letzten Betroffenen allenfalls eingegangen werden darf.
Als Alternative gibt es viel würdevollere und intelligentere Herausforderungen in die Zukunft zu investieren, als an einer weiteren Risikotechnologie stur festzuhalten.
LINKE bringt Gesetzentwurf zu CO2-Speicherverbot ein.
Potsdammer Neueste Nachrichten / 22.03.11 Müllrose (...) Der Vorsitzende der Initiative, Roland Krampski, sprach von 300 Teilnehmern. Damit sei die Kundgebung ein voller Erfolg gewesen, betonte er. Die Zahl der Teilnehmer zeige, dass die Menschen die CCS-Technik ablehnten. (...) rbb TV-Bericht
MOZ / 28.02.11 Beeskow Gegen 18.00 Uhr hatten sich die vier Fackelzüge, die an verschiedenen Stadteingängen gestartet waren, sternförmig 2.500 CCS-GegnerInnen auf dem Marktplatz getroffen und zu einem großen, leuchtenden X vereint. Ein Lichtermarsch für den Erhalt einer gesunden Umwelt. Selbst die Veranstalter waren von der großen Resonanz der Veranstaltung überrascht. rbb/aktuell / 27.02.11
Studie 16.02.11 (engl.) spricht von den völlig überdimensionierten Kosten, die CCS verursachen würde, weswegen es für die USA als nicht gangbarer Weg angesehen wird. Zitat Übersetzung: "Unsere Analyse besagt auch, dass die vorgeschlagene Maßnahme, der CO2-Emission mit der CCS-Technologie zu begegnen, zahlreiche Gesundheits- und Umweltrisiken in sich birgt, welche noch verschlimmert würden wenn CCS sich in großem Maße durchsetzte. Die Kombination aus neuen Technologien und der "Energiestrafe?" wird, konservativ gesehen, die Kosten um Energieversorgungsanlagen zu betreiben fast verdoppeln." Org.: Our analysis also suggests that the proposed measure to address one of the emissions-CO2, via CCS-is costly and carries numerous health and environmental risks, which would be multiplied if CCS were deployed on a wide scale. The combination of new technologies and the "energy penalty" will, conservatively, almost double the costs to operate the utility plants.
rbb/16.02.11 KLARTEXT - Demokratische Mitbestimmung als Farce? Reaktion am 27.02.11
Der Ärger um die CCS-Technologie, mit der Vattenfall die Braunkohleverstromung umweltverträglicher machen will, reißt nicht ab. In diesem Jahr sollen die Probebohrungen für die CO2-Verpressung in Märkisch-Oderland und Oder-Spree beginnen. Doch viele Bürger wollen nicht auf einer CO2-Blase leben und wehren sich. Um sie zu beruhigen, hatte Wirtschaftsminister Christoffers einen sogenannten Erkundungsbeirat ins Leben gerufen. Ein Forum für aktive Bürgerbeteiligung. Eigentlich - doch inzwischen fühlen sich viele Mitglieder des Beirats zunehmend verschaukelt.
Berlin (dapd-lbg/16.02.11). Bei der umstrittenen unterirdischen Speicherung von Kohlendioxid sollen die Bundesländer selbst entscheiden dürfen, ob sie die sogenannte CCS-Technik auf ihrem Gebiet zulassen. Diese Mitwirkungspflicht werde den Ländern im entsprechenden neuen Gesetz eingeräumt, erklärte Bundesumweltminister Norbert Röttgen am Mittwoch in Berlin.
ODERLANDSPIEGEL 12./13.02.11 Mahnen: Bisher 21.350 Glockenschläge - gegen das von Vattenfall geplante CO2-Endlager unter den Häusern im Oderbruch.
MOZ 07.02.11 Zum 14. Mal Mahnwache unter dem Letschiner Schinkelturm - Mehr als 250 Menschen versammelten sich (...) "Wir haben alle Wetterlagen durch. Und wir zeigen, dass wir keine Laune- oder Schönwetterprotestler sind", macht Pfarrer Frank Schneider unter dem Beifall der Protestteilnehmer deutlich. Der nun schon Monate anhaltende Widerstand zeige Wirkung. Das Thema werde in der Öffentlichkeit immer stärker wahrgenommen. Man wolle deutlich machen, dass es nicht darum geht, Neues abzuwehren. "Wir sind gegen Denkfaulheit und Mutlosigkeit", so der Pfarrer. Es falle auf, dass die Ziehle der Wirtschaft und der Gesellschaft immer weiter auseinandertriften. Man stehe bei der Mahnwache für das Gemeinwohl, das der Wirtschaft offensichtlich immer weniger am Herzen liege....
25.01.11 "Volksstimme" Gutachterstreit: Leckt ein CO2-Speicher in Kanada? (...) Auf dem Erdölfeld Weyburn an der amerikanisch-kanadischen Grenze wird seit dem Jahr 2000 CCS praktiziert. Über eine 330 Kilometer lange Pipeline wird das in einer amerikanischen Anlage zur Kohlevergasung anfallende CO2 ins Erdölfeld Weyburn verpresst. Täglich rund 6000 Tonnen. Der Energiekonzern Cenovus will so die Erdölausbeute erhöhen. Ein internationales Forschungsprojekt, das mit 85 Millionen Dollar gefördert wird. Es soll den Beweis liefern, dass CCS bei gleichzeitiger Rohstoffgewinnung sicher machbar ist. (...)
(Nach Angaben der kanadischen Zeitung „The Globe and Mail“ am 11.01.11- bilden sich auf einer Farm des Ehepaars Jane und Cameron Kerr Schaumkronen auf Gewässern und Tiere wurden getötet. Ein von dem Ehepaar Kerr in Auftrag gegebenes Gutachten kommt zu dem Schluss, dass die Verpressung von CO2 Ursache der Havarie sei. Die CO2-Leckage zwinge nun die Kerrs ihr Land zu verlassen.)
25.01.11 "Frankfurter Rundschau" Hartes Ringen um CO2-Endlager - Bauern verweigern Geologen den Zutritt auf ihre Felder, Bürgerinitiativen stellen gelbe Kreuze am Straßenrand auf, die Stadt Beeskow klagt vor dem Verwaltungsgericht Cottbus – kaum ein Projekt ist in Brandenburg so umstritten wie die geplante unterirdische Speicherung von Kohlendioxid.
21.01.11 "junge Welt" Kohle auf der Kippe - Brandenburg: Linke-Wirtschaftsminister Christoffers verlangt von Bund Rückendeckung. Er will CO2-Speicherung und Bergbau gegen Willen der Bevölkerung durchsetzen.
MAZ 30.11.10 POTSDAM - Unterirdische CO2-Speicher könnten das Grundwasser versalzen
Die unterirdische Speicherung von Kohlendioxid bedroht die märkischen Trinkwasservorkommen. Davor hat die Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft (AöW) gestern bei einer Tagung in Potsdam gewarnt.Kritik an dem Pilotprojekt, das vom Energiekonzern Vattenfall vorangetrieben wird, kam auch von Seiten des Städte- und Gemeindebunds. Weiter...
MOZ 29.11.10 Eberswalde - Kreuze warnen vor Kohlendioxid-Risiko
Die gelben Holzkreuze im Stadtgebiet sind nicht zu übersehen. Mit ihnen weist eine Bürgerinitiative aus dem Oderbruch auch in Eberswalde auf das ihrer Ansicht nach mit unkalkulierbaren Risiken der CCS-Technologie...weiter...
ZEIT ONLINE 26.11.10 Klimagipfel in Cancún - Die Gehilfen des Zweifels
Vor dem Klimagipfel in Cancún: Vor allem die Leugner des Klimawandels spürten im vergangenen Jahr Aufwind. Die Wissenschaft muss mehr denn je überzeugen. Weiter...
10.11.10 rbb-Nachrichten "Beratungen über CCS-Gesetz verschoben" Der Entwurf zur Abscheidung und unterirdischen Verpressung von Kohlendioxid aus Kohlekraftwerken wird nach rbb-Informationen nun voraussichtlich erst Ende des Monats behandelt. Ursprünglich stand das Thema für diesen Mittwoch auf der Tagesordnung des Kabinetts. Grund für die Verzögerung soll sein, dass es noch Abstimmungsbedarf zwischen den Ressorts gibt. Die schwarzgelbe Koalition wolle aber weiter an dem Gesetz festhalten, heißt es.
10.11.10 Frankfurter Allgemeine / FAZ.NET / "Schleswig-Holstein blockiert Kohlendioxidspeicher" Nach Widerspruch aus Schleswig-Holstein hat die Bundesregierung den Entwurf eines Gesetzes zur Erkundung von Speichern für Kohlendioxid (CO2) am Mittwoch von der Tagesordnung genommen….Während Niedersachsen einverstanden gewesen sei, reicht das Carstensen nicht aus. Seine Regierung bestehe darauf, dass den Ländern die Möglichkeit verbleibt, selbst über die unterirdische Speicherung von Kohlendioxid auf ihrem Gebiet zu entscheiden….
In Brandenburg (SPD/Linke), Sachsen (CDU/FDP) und Sachsen-Anhalt (CDU/SPD) hofft man künftig beim Betrieb von Kohlekraftwerken Kohlendioxid abscheiden und lagern zu können.
26.10.10 moz "CCS schadet dem Klima" Der Einsatz der CCS-Technik bei der Kohleverstromung schadet der weltweiten Klimabilanz, statt sie zu verbessern. Diese Auffassung vertritt Professor Olav Hohmeyer, Mitglied des Umweltrates der Bundesregierung.... (Hannover)
21.10.10 moz - Bäume statt CO2-Endlager
13.10.10 rbb-nachrichten - Unglück im ehemaligen Braunkohletagebau
Erdrutsch bei Hoyerswerda rbb-online
TV-Bericht 84-Schafe sterben bei Rutschung von einer Größe über 100 Fußballfeldern.
04.10.10 | moz | Mandy Timm
CCS in Brandenburg - Zukunft heißt Widerstand
350mal läuteten auch an diesem Sonntagnachmittag die Glocken in Letschin . Ab 14.30 Uhr hatten
01.08.10 | moz | BKLOPPSTECH
Mahnwache - siebte Mahnwache in Letschin
Am Sonntag findet auf dem Letschiner Markplatz ab 14.30 Uhr die mittlerweile siebte Mahnwache statt
30.06.10 | moz | Bärbel Kloppstech
Protesteinsatz
seit kurzem als „ Initiative Mahnwache Letschin “ agieren , Familien , Vereine , Firmen und Initiativen
27.04.10 | moz | Mandy Timm
Protestaktion gegen CO2-Verpressung
Die Mahnwache ist eine Initiative der evangelischen Kirchengemeinde Letschin , mehrerer Vereine aus
07.04.10 | moz | sgöttmann
CCS in Brandenburg - CO2-Protest wird lauter
Wochenende fanden sich in Letschin zur bereits achten Mahnwache (jeden ersten Sonntag im Monat) rund 300...
03.08.10 | moz | Ruth Buder
Zusage?
Bei der sechsten Mahnwache der Iniativen Mahnwache Letschin, wo erneut gegen eine CO2-Verpressung...
11.06.10 | moz | D. STEINKRAUS
Mahnwache - Ulf Stumpe: Beirat? ändert nichts am Nein
Trotz brütender Hitze sind am Sonntag mehr als 100 Menschen zur siebten Mahnwache auf den...
05.07.10 | moz | Doris Steinkraus
Mahnwache - Vorbereitung auf den Tag X für Großdemo
aufbürden. Sechste Mahnwache, 6. Juni, 14.30 Uhr, Marktplatz Letschin....
02.05.10 | moz | Doris Steinkraus
CCS in Brandenburg - CO2-Gegner? bereiten sich auf den Tag X vor
Kai Herrmann kündigt am Sonntag in Letschin das "Fresh Air Festival" an . Er ist einer der Organisatoren...
08.05.10 | moz | sgöttmann
Abbaggern - Breiter Protest gegen CO2-Endlager
An der von Kirchengemeinden und Bürgerinitiativen organisierten monatlichen Mahnwache am Letschiner...
08.03.10 | moz | UGRIEGER
Kirchglocken läuten 350 Mal...
10.12.09| moz |
Adventssonntag, werden in Neutrebbin und Letschin im Rahmen der "Klimaaktion der Deutschen Kirchen Konfession"...
Aktualisiert ( Montag, den 06. Februar 2012 um 18:23 Uhr )
