BruchKultur Verein

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Mors certa, hora incerta - „Der Tod ist gewiss, seine Stunde ungewiss“  

Trauer um unser Mitglied Ina Clausen

Abschied von Ina, ein engagiertes Mitglied

Am 18. Januar 2012 verstarb Ina in ihrer häuslichen Umgebung.
Ein engagiertes Gründungs-mitglied ist von uns gegangen. Wo sie nur konnte, trat Ina konsequent gegen das CCS-Vorhaben auf, unterstützte uns unter anderem tatkräftig bei unseren regelmäßigen Mahnwachen in Letschin und bei der Gestaltung des Dorfplatzes in Quappendorf.
Uns bleibt nur die herzlichste Anteilnahme für die Hinterbliebenen.
Diese Lücke in unserem Verein wird schwer zu schließen sein.

 

Am 09.09.11 haben wir auf dem Quappendorfer Dorfplatz zum Tag der offenen Tür eingeladen!
Nach drei Jahren haben wir bei einem kleinen Picknick über die Entstehung und Arbeit des Vereins informiert und unseren Unterstützern mit einem Toast gedankt. In vielen Gesprächen entstanden neue Impulse und auch Nachfragen an einer Mitgliedschaft. Das CO2-Thema fand reges Interesse.

BruchKultur e.V. dient der Heimatkunde, Kultur, Volksbildung und des Umweltschutzes zum Zwecke der Stärkung der kulturellen Identität von Menschen in Bruchlandschaften, insbesondere des Oderbruchs, pflegt das Erbe bewahrenswerter Traditionen und unterstützt Aktivitäten, die Geschichte, Gegenwart und Zukunft mit Lebenswertem verbinden.

Die Entstehung des Vereins war dem Bedürfnis der Mitglieder geschuldet die Geschichten der kleinen Orte des Oderbruchs, nach dem sie zu größeren Gemeinden zum Teil unfreiwillig "zwangseingemeindet" wurden, aufzuarbeiten. Mit der Gründung am 25. April 2009 wurden wir jedoch mit dem Vorhaben von Vattenfall und der Landesregierung, im Oderbruch die Endlagerung von CO2 unter bewohntem Gebiet zu testen, konfrontiert. Seit dem ist der in unserer Satzung festgeschriebene Erhalt des Oderbruchs und dessen Umwelt zu schützen leider z.Zt. zum vorrangigen Engagement geworden, so dass geplante Projekte etwas ins Hintertreffen geraten sind.

Das Oderbruch als Weltkulturerbe? Eine große Vision. Die einzigartige Deichlandschaft, die es mit der "Trockenlegung" 1753 so nicht geben würde, sowie die Siedlungsstruktur des Oderbruchs, die so genannten Loose-Gehöfte werden in die Wagschale gelegt, um sich mit Landschaften auf der ganzen Welt zu messen. Jahrzehnte kann es dauern, bis das Antragsverfahren der Entscheidungskommission in Paris zur Bewertung vorliegt. Auflagen können den Weg in die Unesco-Liste erschweren.

Aktualisiert ( Freitag, den 27. Januar 2012 um 14:25 Uhr )

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